Eine Entstehungsgeschichte zum Miterleben – Fortsetzung

Zu Weihnachten habe ich ein Modell meines Ladens bekommen (Massstab 1:10 – zum Glück ist der Laden nicht so gross.) Jetzt geht es darum, den begrenzten Raum möglichst clever zu nutzen.

 

Der Mietvertrag ist doch noch nicht unterschrieben. Das Formular hatte es nicht an die letzte Sitzung geschafft. Aber bis nächsten Mittwoch werden die Details geregelt und der Mietvertrag unterschrieben sein. Auch das Modell sollte bis dann «eingerichtet» sein, damit klar wird, was wie renoviert werden soll.

 

Weitere Eckdaten sind der erste Bücheraufruf in der zweiten Januarwoche, auf dessen Echo ich sehr gespannt bin. Dann natürlich der 1. Mai 2017, ab diesem Datum werden die Renovierungsarbeiten in Angriff genommen. Parallel dazu sollten wir die Möblierung im Detail planen und vorbereiten, so dass der Laden bis Ende Mai hoffentlich eingerichtet sein wird. Damit wäre der 2./3. Juni als Eröffnungsdatum schon gegeben …  Ups, das ist das Pfingstwochenende. Sagen wir lieber der 8./9. Juni.

27. Dezember 2016

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Das neue Jahr hat begonnen! Wir haben Gas gegeben: Die Innenein-richtung ist – zumindest auf dem Papier und im Modell – geplant. Gestern habe ich den Mietvertrag unterschrieben. Der erste Bücheraufruf ist vorbereitet und mein privates Bücher-, Hörbücher und DVD-Regal ausgemistet. 

5. Januar 2017


Der Gang zur Bauabteilung oder die kafkaeske Episode

 

Gestern habe ich die Bauabteilung aufgesucht, um abzuklären, wie ich mir die Ladenbeschriftung absegnen lassen kann. Das Gespräch nahm relativ schnell eine administrative Wendung, die drohte, meine gute Laune zu untergraben.
«Sie möchten an der Fassade einen Neonschriftzug als Ladenbeschriftung montieren? Das läuft zusätzlich unter Reklame … Die zuständige Mitarbeiterin ist erst morgen wieder da, aber ich kann Ihnen ein paar erste Auskünften geben.»
«Sehr gerne.»
«Sie brauchen eine Baubewilligung von der Gemeinde, das heisst, Sie müssen einen entsprechenden Antrag stellen, am besten mit einem Plan und Fotos, damit man sieht, was Sie vorhaben. Ausserdem müssen Sie abklären, wie lange der Neonschriftzug abends leuchten darf.»
«Okay.»
«Das Gebäude liegt allerdings an einer Kantonsstrasse, also müssen Sie auch beim Kanton eine Bewilligung einholen.»
«Aha …»
«Ja und wenn ich das richtig im Kopf habe, steht das Haus unter Denkmalschutz. Daher müssen Sie auch mit dem Denkmalschutz abklären, ob Ihre Beschriftung konform ist.»
«Mmh …Können Sie mir sagen, mit was für Kosten ich für diese Abklärungen zu rechnen habe?»
Nachdenkliches Schweigen. Also mit etwa 200 Franken pro Bewilligung müsse ich wohl rechnen. – Um mir am Ende sagen zu lassen, dass ich den Neonschriftzug gar nicht montieren darf?

Inzwischen habe ich beschlossen, auf den Fassaden-Schriftzug zu verzichten und stattdessen innen hinter dem Schaufenster einen Schriftzug zu montieren. Da kann ich die Bewilligung bei mir selber einholen.


10. Januar 2017